Genial oder WAHNSINN? 300.000€ Rente-Portfolio unter der Lupe!

Genial oder WAHNSINN? 300.000€ Rente-Portfolio unter der Lupe!

Kurze Zusammenfassung

Das Video ist eine Analyse von zwei verschiedenen Anlageportfolios. Das erste Portfolio gehört einer Person kurz vor dem Ruhestand, die nach Thailand auswandern möchte. Das zweite Portfolio gehört einem jungen Familienvater, der in ein Haus investieren möchte. Maxim gibt Einblicke in die Stärken und Schwächen jedes Portfolios und bietet Ratschläge zur Verbesserung der Anlagestrategien.

  • Analyse von zwei unterschiedlichen Portfolios: kurz vor dem Ruhestand und junger Familienvater.
  • Bewertung der aktuellen Strategien und Vermögenswerte.
  • Ratschläge zur Verbesserung der Portfoliostruktur und Risikomanagement.

Intro [0:00]

Maxim wünscht allen ein frohes neues Jahr und kündigt an, dass er zwei Portfolios analysieren wird: eines von jemandem kurz vor der Rente und eines von einem verheirateten Vater mit Kindern. Er betont, dass seine Analyse keine Anlageempfehlung darstellt, sondern seine persönliche Meinung ist. Er bittet die Zuschauer, ihre Meinungen in den Kommentaren zu teilen, aber respektvoll zu bleiben. Wenn das Format gefällt, sollen die Zuschauer den Kanal unterstützen. Am Ende des Videos erklärt er, wie man Portfolios einsenden kann und bittet um Feedback zur Verbesserung des Formats.

Portfolio 1 [0:49]

Maxim liest die E-Mail des ersten Teilnehmers vor, der im März 62 Jahre alt wird und mit 63 in den Vorruhestand gehen möchte. Seine Rente beträgt ca. 1400 € plus 350 € Betriebsrente. Er erzielt ca. 500 € aus Dividenden und plant, 750 € aus seinem Kapital zu entnehmen, was ihm insgesamt 3000 € zur Verfügung stellt. Er plant, nach Thailand auszuwandern. Maxim kritisiert die niedrige Rente nach einem langen Arbeitsleben und betont die Wichtigkeit, frühzeitig für das Alter vorzusorgen. Er findet den Plan, mit 3000 € im Monat in Thailand zu leben, gut. Der Teilnehmer hat sein Vermögen aufgeteilt in Giro/Bar, Aktiendepot, ETF und Tagesgeld. Maxim merkt an, dass Giro/Bar und Tagesgeld im Grunde dasselbe sind. Der Teilnehmer hat ca. 25% Cash, 56-57% im Aktiendepot und 19% in ETFs. Seine Strategie ist es, immer 60.000 € Cash zu haben, um einen Crash aussitzen zu können. Maxim findet diesen Ansatz gut, da er einen nominalen Wert anstrebt. Er betont, dass es in der Rente wichtig ist, die monatlichen Verpflichtungen bezahlen zu können. Wenn man nicht genug Bargeld hat, könnte man gezwungen sein, Positionen im Minus zu verkaufen. Der Teilnehmer investiert überwiegend in starke Dividendentitel, hat aber auch ein paar Aktien ohne Dividende im Depot. Maxim findet das sinnvoll, da er auch Kapital entnehmen möchte.

Maxim analysiert die einzelnen Positionen im Portfolio, darunter ETFs und Einzelaktien wie Netflix, Meta, BASF, Coca-Cola, Novo Nordisk, Pepsi, Procter & Gamble und United Health. Er erklärt, dass Basiskonsumgüter und Gesundheit defensive Sektoren sind, die in einer Rezession nicht sofort untergehen. Er erwähnt Dividendenaristokraten und betont, dass Dividenden nicht garantiert sind und in der Pandemie teilweise gekürzt oder gestrichen wurden. Als Beispiel nennt er Coca-Cola als positives Beispiel und Disney als negatives Beispiel. Er empfiehlt, auf einen positiven freien Cashflow zu achten, da davon die Dividende bezahlt wird. Er weist darauf hin, dass Dividenden in Deutschland versteuert werden müssen, was den Zinseszinseffekt reduziert. Man kann auch in Dividenden-ETFs investieren. Der Teilnehmer hat einen China-ETF und einen Dividenden-ETF (iShares Global Select Dividend 100) im Portfolio. Maxim empfiehlt, auf die Kosten, die Diversifizierung und die Fondgröße zu achten. Er vergleicht verschiedene Dividenden-ETFs und zeigt, dass es große Unterschiede in der Performance gibt. Der Teilnehmer hat auch Wachstumswerte wie Service Now, Netflix und Meta im Portfolio. Maxim kritisiert den China-ETF, da er in den letzten 6 Jahren nur 15% Rendite erzielt hat. Er empfiehlt, die Performance der einzelnen Positionen zu berücksichtigen. Insgesamt findet er die Werte des Teilnehmers (Coca-Cola, Copart, Amazon) stark. Er empfiehlt, zu überlegen, ob die Anzahl der Positionen überschaubar ist. Persönlich würde er eher ein Einzelaktienportfolio mit Wachstumswerten aufbauen und die Dividendenthematik über ein bis zwei ETFs abdecken. Er ist kein Fan von China und würde den China-ETF nicht langfristig im Portfolio halten.

Portfolio 2 [17:19]

Maxim liest die E-Mail des zweiten Teilnehmers vor, der 37 Jahre alt ist, in der Logistik arbeitet, zwei Kinder hat und mit seiner Frau verheiratet ist. Sie wohnen zur Miete und wollen in zwei Jahren ein Haus kaufen. Der ETF wird aktuell mit 150 € im Monat bespart und soll für die Rente gedacht sein. Xiaomi und Netflix möchte er frühstens 2027/2030 verkaufen. Die anderen Aktien wie Novo Nordisk und Metaplanet sollen verkauft werden, sobald er im Plus ist. Ziel bei Novo ist 100 € pro Aktie und bei Metaplanet 6 €. Krypto ist eine totale Katastrophe mit viel zu hoher Gewichtung und zu teuer eingestiegen. Er hofft, Krypto Break-Even zu verkaufen und das Geld in Aktien mit fundamental starken Unternehmen zu investieren. Einen kleinen Anteil würde er wieder zum Zocken nehmen (Solana). In der Hinterhand hat er noch 100 g Gold, die er verkaufen und in Aktien stecken würde, sobald ein Dip kommt (Amazon, Service Now). Mittlerweile kommt er mit roten Zahlen klar, da Gesundheit und Familie wichtiger sind. Für das Haus besparen er und seine Frau ab Anfang 2025 den gleichen ETF mit monatlich 600 € zusammen.

Maxim analysiert das Portfolio und sieht als erstes den S&P 100 Information Tech ETF mit 43-44% Plus. Er findet den Information Technology ETF für die Rente nicht so verkehrt, da der Sektor immer relevant sein wird. Wenn der Teilnehmer etwas konservativer fahren möchte, empfiehlt er den S&P 500 Top 20 als Alternative. Er rät dem Teilnehmer, nicht zu gierig zu werden und lieber zu früh als zu spät auszusteigen, um Kopfschmerzen zu vermeiden. Xiaomi findet er gut, obwohl er kein Fan des Moves in Richtung E-Autosektor ist. Novo Nordisk ist ein robustes Unternehmen, aber er ist sich nicht sicher, ob die Abnehmpille langfristig die besseren Dite erzielen wird. Er erwähnt, dass Novo Nordisk im letzten Jahr keine eigenen Aktien zurückgekauft hat, was sich negativ auf den Aktienkurs ausgewirkt hat. Metaplanet findet er nicht so dufte, da es keinen Burggraben hat. Netflix ist seiner Ansicht nach ein sehr starkes Unternehmen. Tesla wäre sehr krass, wenn sie autonomes Fahren lösen. Das Aktienportfolio ist recht überschaubar. Maxim findet es in dem Alter des Teilnehmers mit den Verpflichtungen etwas wenig ETF und viel Einzelaktien. Er hätte wahrscheinlich mehr auf den sicheren Hafen (ETF) gesetzt und weniger in spekulativere Aktien investiert. Bei Krypto sieht es düster aus. Maxim fragt, ob der Teilnehmer bei allen Coins im Thema ist. Er hätte hier vielleicht eher Etherum reingeballert anstatt einen von diesen anderen Coins. Er empfiehlt, sich auf weniger Coins zu konzentrieren und zu verstehen, warum man diese Coins im Portfolio hat. Er rät, Minuspositionen nicht einfach zu halten, bis man Break-Even ist, sondern das Geld in andere Positionen zu rotieren. Insgesamt findet er es in dem Alter des Teilnehmers mit zwei Kindern etwas viel Kohle in irgendwelche Altcoins reinzuballern. Er hätte sich eher auf Bitcoin konzentriert und einen starken ETF reingeballert. Viele haben mit ihren Einzelaktien nicht mal 43-44% wie der Teilnehmer mit dem ETF.

Watch the Video

Date: 1/18/2026 Source: www.youtube.com
Share

Stay Informed with Quality Articles

Discover curated summaries and insights from across the web. Save time while staying informed.

© 2024 BriefRead