Diese Krankenkassen-Leistungen gibt es nicht mehr (TROTZ höherem Zusatzbeitrag!)

Diese Krankenkassen-Leistungen gibt es nicht mehr (TROTZ höherem Zusatzbeitrag!)

Kurze Zusammenfassung

Das Video fasst zusammen, wie sich die Zusatzbeiträge und -leistungen verschiedener Krankenkassen in Deutschland verändert haben. Es wird erklärt, dass Krankenkassen Zusatzleistungen jederzeit ändern können, oft ohne persönliche Benachrichtigung. Der Fokus liegt auf den Leistungen, die für die Community am wichtigsten sind, und es wird ein Überblick über die Änderungen der letzten Jahres gegeben. Abschließend wird erklärt, wie man die Krankenkasse wechseln kann, wenn sich die Leistungen verschlechtert haben.

  • Zusatzbeiträge und -leistungen der Krankenkassen können sich ändern.
  • Ein Sonderkündigungsrecht besteht nur bei Erhöhung des Zusatzbeitrags.
  • Ein Vergleich der Krankenkassen lohnt sich, um Geld zu sparen und die besten Leistungen zu finden.

Intro [0:00]

Die Krankenkassen erhöhen ihre Zusatzbeiträge, kürzen aber auch Zusatzleistungen, während andere sich verbessert haben. Das Video fasst zusammen, welche Krankenkasse ihre Leistung verändert hat und wie sich die jeweiligen Zusatzbeiträge entwickelt haben.

Zusatzleistungen erklärt [0:38]

Die meisten Leistungen der Krankenkassen sind im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen festgeschrieben. Zusatzleistungen gehen über diesen Katalog hinaus, wie z.B. die professionelle Zahnreinigung. Informationen zu den Zusatzleistungen der einzelnen Krankenkassen sind im Krankenkassenvergleich zu finden. Es lohnt sich, die Zusatzbeiträge zu vergleichen, da über 40 Krankenkassen diese erhöht haben. Bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrags im Januar besteht bis zum 31. Januar ein Sonderkündigungsrecht. Es lohnt sich auch, einen Blick auf den Bonus für gesundheitsbewusstes Verhalten zu werfen.

So können Krankenkassen Leistungen verändern [1:41]

Krankenkassen können Zusatzleistungen jederzeit ändern, oft ohne persönliche Benachrichtigung. Ein Sonderkündigungsrecht besteht nur bei Erhöhung des Zusatzbeitrags, nicht bei Leistungsänderungen. Das Video gibt einen Überblick darüber, welche Leistungen sich verändert haben, wobei der Fokus auf den Leistungen liegt, die im Krankenkassenvergleich als Vergleichskriterien verwendet werden und für die Community am wichtigsten sind. Es wird die Änderung des gesamten letzten Jahres betrachtet, also seit Anfang 2025.

Änderungen von 10 Krankenkassen im Überblick [2:18]

Es werden zehn Krankenkassen betrachtet, darunter die sechs größten überregionalen, zwei der günstigsten und zwei regionale Krankenkassen, die etwa 60 % aller Versicherten abdecken. Im Krankenkassenvergleich sind 72 Krankenkassen zu finden. Die Leistung von anderen Kassen kann mit der eigenen verglichen werden, um zu sehen, wie viel man sparen kann.

Techniker Krankenkasse [2:54]

Die Techniker Krankenkasse (TK) ist mit 12,2 Millionen Versicherten die größte Krankenkasse in Deutschland. Sie gehörte in der Vergangenheit zu den günstigeren Krankenkassen. Der Zusatzbeitrag wurde zum Jahreswechsel von 2,45 % auf 2,69 % erhöht, liegt aber immer noch unter dem Durchschnitt. Es gibt eine Verbesserung bei der künstlichen Befruchtung: Die TK zahlt bis zu 300 € für TESE (Spermienentnahme per Eingriff) und bis zu 200 € für Assisted Hatching (Schlüpfhilfe für die befruchtete Eizelle), jeweils unter bestimmten medizinischen Voraussetzungen. Im Krankenkassenvergleich kommt die TK auf 4,2 von 5 Sternen und landet damit auf Platz 5. Sie ist die beste Krankenkasse, die in allen Bundesländern vertreten ist.

Barmer [3:58]

Die Barmer ist mit 8,3 Millionen Versicherten die zweitgrößte Krankenkasse. Zum Jahreswechsel 2024/25 musste sie ihren Zusatzbeitrag stark anheben, hat ihn aber dieses Jahr nicht erhöht. Das Bonusprogramm wurde stark umgebaut: Für gesundheitsbewusstes Verhalten können Punkte gesammelt und maximal 100 € pro Jahr ausgezahlt werden. Für bestimmte Vorsorgeuntersuchungen gibt es eine höhere Bezuschussung von maximal 200 € pro Jahr (vorher 150 €). Beim Hautscreening richtet sich die Erstattung nach dem Betrag, den die Krankenkasse zahlen würde, wenn es eine normale gesetzliche Leistung wäre. Die Anzahl der Geschäftsstellen ist leicht von 364 auf 359 gesunken. Im Krankenkassenvergleich kommt die Barmer auf 3,2 von 5 Sternen und landet damit auf Platz 40 von 72.

DAK-Gesundheit [5:09]

Die DAK-Gesundheit gehört mit 5,4 Millionen Versicherten zu den größten Versicherungen in Deutschland. Der Zusatzbeitrag war bisher immer höher oder gleich dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag und wurde 2024 von 2,8 % auf 3,2 % erhöht. Bei den Zusatzleistungen hat sich nicht viel verändert. Im Bonusprogramm wurde eine 10.000 Schritte Challenge eingeführt und die Kostenübernahme für Homöopathiebehandlungen wurde gestrichen. Im Krankenkassenvergleich bekommt die DAK 3,7 von 5 Sternen und landet damit auf Platz 19 von 72.

IKK classic [5:48]

Die IKK classic hat 2,9 Millionen Versicherte und ist die viertgrößte der bundesweit vertretenden Krankenkassen. Der Zusatzbeitrag liegt bei 3,4 % und wurde dieses Jahr nicht erhöht. Zu den Vorsorgeuntersuchungen für Kinder wurde das Amblio-Screening neu eingeführt und der Bonuszuschuss kann nicht mehr für Beiträge zu Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherungen genutzt werden. Die Wahltarife sind flexibler geworden: Der Selbstbehalt kann jetzt auch ohne Prämienzahlung gewählt werden, aber beides gleichzeitig geht nicht mehr. Im Krankenkassenvergleich bekommt die IKK Classic 3,6 von 5 Sternen und landet damit auf Platz 24 von 72.

KKH [6:57]

Die KKH kaufmännische Krankenkasse hat 1,5 Millionen Versicherte und gehört zu den 25 teuersten Versicherungen. Für zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern (U10, U11 und J2) gibt es 55 € pro Untersuchung und für Ambliopie-Augenchecks 20 € pro Untersuchung, allerdings nur bei besonderem Risiko oder Förderbedarf. Im Krankenkassenvergleich bekommt die KKH 3,3 von 5 Sternen und landet damit auf Platz 33 von 72.

Knappschaft [7:46]

Die Knappschaft hat 1,2 Millionen Versicherte und war letztes Jahr die teuerste Krankenkasse in Deutschland. Dieses Jahr wurde der Beitrag leicht auf 4,3 % gesenkt. Bei den Leistungen gab es keine Änderung. Die Zahl der Geschäftsstellen wurde um eine reduziert (jetzt 54). Im Krankenkassenvergleich bekommt die Knappschaft 2,3 von 5 Sternen und landet damit auf Platz 66 von 72.

BKK firmus [8:21]

Die BKK firmus hat ca. 1 Million Versicherte und ist die aktuell günstigste Krankenkasse. Der Zusatzbeitrag wurde zum Jahreswechsel nicht erhöht. Die Barprämie für gesundheitsbewusstes Verhalten wurde von 50 auf 40 € reduziert. Dafür gibt es für die professionelle Zahnreinigung einmal im Jahr eine Erstattung von maximal 100 € statt vorher 80 €. Im Krankenkassenvergleich bekommt die BKK Firmus 3,9 von 5 Sternen und landet damit auf Platz 10 von 72.

hkk [9:44]

Die HKK hat eine Million Versicherte und gehört zu den günstigsten Krankenkassen. Der Zusatzbeitrag musste in den letzten Jahren kräftig steigen. Aktuell ist die HKK von den bundesweiten Krankenkassen die drittgünstigste. Die Barprämie für gesundheitsbewusstes Verhalten wurde von 115 € auf 105 € reduziert. Im Krankenkassenvergleich bekommt die HKK 4,1 von 5 Sternen und landet damit auf Platz 6 von 72. Sie ist die zweitbeste bundesweit verfügbare Krankenkasse hinter der Techniker Krankenkasse.

AOK Baden-Württemberg [10:41]

Die AOK Baden-Württemberg hat 4,6 Millionen Versicherte und ist damit die sechstgrößte Krankenkasse. Der Zusatzbeitrag war immer ziemlich nah am durchschnittlichen Zusatzbeitrag. Der Betrag im Gesundheitskonto wurde von 200 € pro Jahr auf 300 € pro Jahr angehoben. Dementsprechend gibt es mehr für Reiseimpfungen (maximal 300 € statt 200 €) und Osteopathiebehandlungen (fünf statt vier Behandlungen mit jeweils 60 € statt vorher 50 €). Die maximale Barprämie wurde von 145 auf 125 € reduziert und die Brustkrebsvorsorge wurde als Zusatzleistung gestrichen. Die Prämie beim Wahltarif Selbstbehalt darf nicht mehr mit dem Bonusprogramm kombiniert werden. Im Krankenkassenvergleich bekommt die AOK Baden-Württemberg 3,7 von 5 Sternen und landet damit auf Platz 21 von 72.

AOK Bayern [12:15]

Die AOK Bayern hat 4,6 Millionen Versicherte und ist die fünftgrößte Krankenkasse in Deutschland. Der Zusatzbeitrag wurde zum Jahreswechsel 2025/26 nicht erhöht und liegt bei 2,69 %. Das Bonusprogramm ist im Wesentlichen gleich geblieben, aber seit diesem Jahr gibt es alle 3 Jahre 25 € Zuschuss für einen Fitnesstracker. 2025 wurde der Zuschuss zur professionellen Zahnreinigung eingeführt (zweimal im Jahr maximal 50 € pro Behandlung). Für die Darmkrebsvorsorge wird jetzt neu ein immunologischer Stuhltest angeboten und für rezeptfreie Apothekenpflichtige Medikamente gibt es bis zu 100 € statt früher 25 €. 2025 wurde ein neuer Wahltarif mit Selbstbehalt eingeführt. Im Krankenkassenvergleich bekommt die AOK Bayern 4,5 von 5 Sternen und landet damit auf Platz 1.

So wechselst du die Krankenkasse [14:01]

Wenn sich die Leistungen der Krankenkasse geändert haben und eine andere Krankenkasse attraktiver geworden ist, kann man die Krankenkasse wechseln. Dabei sind zwei Fristen zu beachten: eine einjährige Bindungsfrist und eine Kündigungsfrist von zwei vollen Monaten zum Monatsende. Wenn die Krankenkasse zusätzlich ihren Zusatzbeitrag geändert hat, besteht ein Sonderkündigungsrecht, wodurch die Bindungsfrist entfällt, die Kündigungsfrist aber bestehen bleibt.

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Date: 2/4/2026 Source: www.youtube.com
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