Ex-Wall-Street-Trader packt aus: Sein System und was dir über Trading verschwiegen wird

Ex-Wall-Street-Trader packt aus: Sein System und was dir über Trading verschwiegen wird

Kurze Zusammenfassung

In diesem Podcast-Interview spricht Serz, ein erfahrener Trader und Scalper, über seinen Weg zum Trading, seine Erfahrungen in verschiedenen Trading-Firmen und seine Strategien. Er betont die Bedeutung von Risikobereitschaft, Disziplin und kontinuierlichem Lernen. Serz teilt Einblicke in institutionelle Trading-Praktiken, die Rolle von Algorithmen und gibt Ratschläge für angehende Trader.

  • Risikobereitschaft und -management sind entscheidend für erfolgreiches Trading.
  • Disziplin und Routine sind unerlässlich, um langfristig erfolgreich zu sein.
  • Kontinuierliches Lernen und Anpassung an die Marktbedingungen sind wichtig.

Einführung und Hintergrund [0:00]

Serz wird als potenziell bester Scalper im deutschsprachigen Raum vorgestellt. Er erzählt von seinem Hintergrund als Unternehmer im Architekturbereich in der Schweiz, bevor er zum Trading kam. Durch Kontakte im Bankwesen erhielt er erste Tipps und entwickelte ein Interesse am Trading.

Der Weg zum professionellen Trader [2:27]

Serz bewarb sich bei einer US-amerikanischen Trading-Firma namens WCE, die inzwischen nicht mehr existiert. Dort durchlief er ein strenges Auswahlverfahren und eine intensive Ausbildung in New York und Chicago. Er lernte Daytrading, Scalping und Forex-Trading.

Einblicke in die Wall Street [9:46]

Serz enthüllt, dass der Mythos der Wall Street oft übertrieben ist, um den Einstieg zu erschweren. Der Hauptunterschied zwischen erfolgreichen und erfolglosen Tradern liegt oft in der Risikobereitschaft. Er erklärt, dass er zunächst die Grundlagen wie Chartanalyse und Orderbuch studiert hat.

Die erste Trading-Strategie [13:39]

Serz entwickelte eine einfache, visuelle Strategie basierend auf dem Time and Sales, bei der er auf Wasserfall-artige Muster achtete, um Kauf- oder Verkaufsentscheidungen zu treffen. Er spezialisierte sich auf Aktien im Banksektor und achtete darauf, Aktien zu handeln, die nicht stark mit dem S&P 500 korrelierten.

Die Hierarchie und das Wissen in der Trading-Firma [20:18]

In der Trading-Firma gab es eine klare Hierarchie, die es Anfängern erschwerte, von erfahrenen Tradern zu lernen. Serz betont, dass es wichtig war, sich anzupassen und Beziehungen aufzubauen, um an Informationen zu gelangen. Er beschreibt, wie er sich einem erfahrenen Trader annäherte, indem er sich für dessen Hobby, Golf, interessierte.

Private Trades und Rückschläge [26:56]

Serz durfte eigentlich keine privaten Trades tätigen, tat es aber trotzdem. Dabei verlor er einen Teil seiner Ersparnisse, weil er versuchte, die Strategien seines Mentors zu kopieren, die nicht zu seinem eigenen Stil passten. Er erkannte, dass er kurzfristige, schnelle Trades bevorzugte.

Der Einstieg in den Future-Handel [36:19]

Serz lernte in der Schweiz Leute kennen, die ihm den Future-Handel näherbrachten. Er schloss sich einem Team an, das Optionen handelte und Strategien entwickelte, um das Risiko zu minimieren. Durch den Future-Handel musste er nicht mehr so viele Aktien durchsuchen.

Optionen und Strategien [42:19]

Das Team handelte Optionen, Aktien und Futures. Sie fuhren Strangle- und Straddle-Strategien und sicherten ihre Prämien durch Scalping im S&P 500. Serz betont, dass sie im Monat etwa 100.000 verdienten.

Market Profiling und Algorithmen [49:42]

Nachdem sich das Team aufgelöst hatte, lernte Serz jemanden kennen, der ihm Market Profiling und algorithmische Trading-Strategien näherbrachte. Er wechselte komplett in den Future-Markt und begann, seine Märkte nur noch aus dem Orderbuch heraus zu scalpen.

Die Bedeutung von Termintrader und Tom [53:16]

Serz lernte Tom in einem Forum namens Termintrader kennen. Sie tauschten sich aus, stritten sich und trafen sich schließlich. Tom integrierte Market Profiling in seine Strategie und entwickelte daraus die PBDs.

Die Vision eines Hedgefonds [58:38]

Serz hatte die Vision, einen Hedgefonds zu gründen und diesen eines Tages zu verkaufen. Er begann mit Tom zusammen Ausbildungen zu geben und baute ein Team auf. Er betont, dass es wichtig ist, seinen eigenen Stil zu finden und nicht einfach andere zu kopieren.

Aktuelle Märkte und Strategien [1:02:46]

Serz handelt momentan hauptsächlich Indizes und Staatsanleihen. Er meidet den DAX, der für ihn ein Fluch ist. Er achtet auf die Liquidität und handelt hauptsächlich nachmittags in der US-Session.

Die Rolle von Algorithmen im Trading [1:08:38]

Serz liebt Algorithmen und studiert sie gerne. Er erklärt, dass Algorithmen dazu dienen, Liquidität aus dem Markt zu holen, um dann das große Geld zu investieren. Er betont, dass Emotionen eine wichtige Rolle im Markt spielen und dass Algorithmen diese nutzen.

Geschwindigkeit und Infrastruktur [1:12:51]

Serz erklärt, dass die Geschwindigkeit der Orderausführung ein entscheidender Faktor für erfolgreiches algorithmisches Trading ist. Er spricht über die Herausforderungen, die mit der Anbindung an die CME verbunden sind.

Trades pro Tag und Risikomanagement [1:16:51]

Serz setzt momentan recht wenig Trades ab, da die Märkte nicht seinen Vorstellungen entsprechen. Er erklärt, dass er in guten Phasen auch mal 300 Trades am Tag absetzen kann. Er betont, dass die Höhe des Risikos von der jeweiligen Situation abhängt.

Scalping vs. Daytrading und Trefferquoten [1:21:51]

Serz definiert Scalping als das, was man gerade im Orderbuch sieht und die Bewegung mitnimmt. Er erklärt, dass er beim Scalping eine Trefferquote von 60-85% hat, während er beim Daytrading eine geringere Trefferquote hat, aber dafür höhere Gewinne erzielt.

Abschließende Worte und Empfehlungen [1:28:58]

Serz empfiehlt angehenden Tradern, das Orderbuch zu verstehen, diszipliniert zu sein und sich eine Routine zu schaffen. Er betont, dass es wichtig ist, sich einen Plan zu machen und sich auf das Trading zu konzentrieren. Er rät dazu, sich nicht von anderen ablenken zu lassen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

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Date: 3/21/2026 Source: www.youtube.com
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