Kurze Zusammenfassung
Der Dokumentarfilm "Der endlose Krieg: Iran - Israel - USA" beleuchtet die Ursprünge und die Entwicklung der Konflikte zwischen Iran, Israel und den USA. Er untersucht, wie sich die Beziehungen von einer strategischen Partnerschaft unter dem Schah-Regime zu einer tiefen Feindschaft nach der Islamischen Revolution wandelten.
- Die Islamische Revolution im Iran 1979 beendete die Allianz mit Israel und den USA.
- Die Unterstützung des Iran für schiitische Milizen, wie die Hisbollah, destabilisierte die Region.
- Die USA spielten eine bedeutende Rolle in der Eskalation des Konflikts.
Die Ursprünge der Konfrontation
Vor der Islamischen Revolution im Jahr 1979 waren der Iran und Israel unter dem Schah-Regime befreundete Länder und Verbündete der USA im Kalten Krieg. Gemeinsam bildeten sie eine Front gegen den arabischen Nationalismus. Diese strategische Partnerschaft basierte auf enger wirtschaftlicher und sicherheitspolitischer Zusammenarbeit. Nach der Revolution kam es jedoch zu einem abrupten Bruch, als Palästinenserführer Jassir Arafat als erster ausländischer Vertreter in den Iran kam und die palästinensische Botschaft in die ehemalige israelische Vertretung einzog.
Der Eklat im Libanon 1982
Die Ambitionen Teherans kollidierten bald mit denen Washingtons und Tel Avivs. Ein Wendepunkt war der Einmarsch Israels in den Libanon im Jahr 1982, der das strategische Gleichgewicht im Nahen Osten ins Wanken brachte. Israel wollte einen christlich dominierten Libanon als Verbündeten etablieren und die palästinensischen Guerilla-Aktionen eindämmen. In dieser Zeit entstand die Hisbollah, eine schiitische Revolutionsbewegung, die vom Iran ideologisch, logistisch und militärisch unterstützt wurde.
Die Entstehung der Hisbollah
Durch die israelische Einmischung im Libanon wurde eine zuvor marginalisierte schiitische Minderheit politisiert und radikalisiert. Die Islamische Republik Iran nutzte diese Situation, um die militanten Schiiten zu unterstützen, was zur Gründung der Hisbollah führte. Diese Bewegung verübte bald Selbstmordanschläge auf amerikanische und französische Militärstützpunkte, was zum Rückzug der westlichen und israelischen Streitkräfte aus dem Libanon führte.